Akne inversa

Akne inversa (Acne inversa) ist eine Entzündung von Talgdrüsen und einem oder mehrerer Haarbalgen. Die Entzündungen sind meist sehr schwerwiegend und schmerzhaft. Häufig bilden sich tief reichende und miteinander kommunizierende Fistelgänge.

Wo kann Akne inversa auftreten?

Akne inversa tritt meistens an Hautpartien auf, die aneinander liegen und es dort zu einer erhöhten Reibung und Feuchtigkeitsbildung kommt. Meist betroffene Stellen sind unter den Achseln, in den Leisten, unter der Brust (bei Frauen) und in der Gesäßfalte.

Wer ist von Acne inversa bedroht?

Man kann nicht genau sagen aus welchen Gründen sich Akne inversa bei den verschiedensten Personen bildet bzw. ausbricht. Was man aber weiß ist, dass es verschiedene Faktoren gibt, die die Akne inversa begünstigen.

Was sind begünstigende Faktoren?

  • Rauchen
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Enge Kleidung
  • Diabetes mellitus
  • zu viel männliche Hormone wie z.B. Testosteron
  • familiäre Disposition (Vererbung)
  • Bakterien

Welche Folgen kann eine Akne inversa haben?

Bei einer Akne inversa hat die betroffene Person meist immer Schmerzen, da eine Entzündung vorliegt. Bei größeren Entzündungen, d.h. eine größere Fläche ist beteiligt, kann es zu Lymphknotenschwellungen, Kopfschmerzen und Fieber kommen. Liegt ein schlimmerer Verlauf der Erkrankung vor kann es sogar zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommen. Deshalb ist immer ratsam einen Arzt aufzusuchen.

Wie kann Akne inversa therapiert werden?

Akne inversa kann konservativ oder operativ behandelt werden. Bei der konservativen Methode wird meist ein Antibiotikum verordnet oder Hormonhemmer (bei zu hoher Hormonproduktion).

Bei der operativen Methode wird das betroffene Hautareal entfernt (meist in Narkose) und danach wird eine offene Wundversorgung gemacht. Das heißt die Wunde wird nicht zugenäht oder geklammert, da sonst das Risiko einer Erneuten Infektion bestehen würde.

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